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Patrick Wengenroth

Patrick Wengenroth

Patrick Wengenroth wurde 1976 in Hamburg geboren. Der Regisseur und Performer war Mitbegründer des Berliner Theaterdiscounters, für den er 2003 das Theater-Show-Format Planet Porno entwickelte, mit dem er 2005 zum Festival Impulse eingeladen wurde und das in einer Hörspielfassung auf den zweiten Platz des ARD-online-Awards kam. Mittlerweile hat Planet Porno seine künstlerische Heimat im Hebbel am Ufer/HAU. Patrick Wengenroth arbeitete u. a. am TIF des Staatsschauspiels Dresden, an den Münchner Kammerspielen, am Schauspiel Köln, Volkstheater Wien, Thalia Theater Hamburg und an der Berliner Schaubühne. Daneben entwickelte er für DeutschlandradioKultur diverse Hörspiele. Zuletzt inszenierte er u. a. am Hebbel am Ufer/HAU Festung von Rainald Goetz sowie Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus, am Theater Oberhausen Aus dem Leben eines Taugenichts nach Eichendorff, am Theater Braunschweig Prinzessinnendramen von Elfriede Jelinek, an der Berliner Schaubühne eine dreiteilige theatertheoretische Ironisierung des Essays Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? von Friedrich Schiller sowie Was! Ist das episches Theater? – eine Dramatisierung von Brechts Theorien zum epischen Theater – und zuletzt Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo nach Kai Hermann und Horst Rieck. In all diesen Arbeiten steht Patrick Wengenroth auch als Schauspieler auf der Bühne. Am STAATSTHEATER inszenierte er Peter Sloterdijks Du musst dein Leben ändern und Klaus Theweleits Männerphantasien. Von 2017–2018 ist er künstlerischer Leiter des Brecht-Festivals Augsburg. Er übersetzt zudem für den Suhrkamp Verlag Theaterstücke des argentinischen Dramatikers Rafael Spregelburd und gibt regelmäßig theatertheoretische Workshops für das Goethe-Institut, zuletzt in Mexiko-City, Bogota und Barcelona.

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